Kubanisches Franchising. Die Bodeguita del Medio…

… ist das erste Restaurant, in dem wir auf Kuba essen: Eine Art Franchising-Unternehmen mit Restaurants in Havana und Trinidad, aber auch in Argentinien. Wie das Unternehmen wirtschaftlich funktioniert, ob es dem Staat gehört oder jemandem, die/der eine der begehrten Lizenzen zur Deviseneinnahme hat, ist uns schleierhaft.

Bei den Touries ist es bekannt und beliebt. Kennzeichen des Restaurants sind die Kritzeleien an den Wänden, die Heerscharen von Tourist*innen aus aller Welt hinterlassen haben. Wir waren hier. So schreiben sie sich ein, in Kubas Geschichte, aber vor allem in seine Wirtschaft, ein unterschriebener Vertrag.

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Wir zahlen in CUC für Hummer. 15 CUC kostet ein Hummer. Das sind ungefähr 15 Euro oder: die Hälfte des Monatsverdiensts einer kubanischen Berufsschullehrerin.

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„No voy a parar hasta comerme el mundo“, so eine der Inschriften: „Ich werde nicht aufhören bis ich die Welt gegessen habe.“

Auf der Straße vor der Casa de la musica treffen sich die Kubaner*innen. Es werden Schweinshaxen über dem offenem Feuer einer Öltonne gegrillt und im Brötchen für Moneda Nacional verkauft. Die Fleischbrötchen kosten umgerechnet 30 Cent.

Von Übergängen