Introspektion — Teilnehmende Beobachtungen meiner selbst. Eine Woche im buddhistischen Meditationszentrum Nilambe im Hochland von Sri Lanka

15. – 22. September 2018

Ich habe eine Woche in Nilambe im Hochland von Sri Lanka in einem buddhistischen Meditationszentrum verbracht, um die hiesigen Techniken der Meditation kennenzulernen und mehr über den singhalesischen Buddhismus zu erfahren.

Vor mir standen: Eine Woche nicht sprechen, (fast) ohne Strom leben, um 4 Uhr aufstehen und einem strikt (und nicht von mir) festgelegten Zeitplan folgen. Sitzen, Essen, Gehen und Arbeiten — alles wird als Meditation gesehen. Im Zentrum stehen jeweils einstündige Sitzmediationen.

Ich hatte mir den Zeitplan vorher genau angeschaut und die Erläuterungen zum Rhythmus von Nilambe von Upul Nishantha Gamage, dem Leiter des Zentrums, gelesen. Ihr findet sie hier. Mehr wusste ich nicht.

Nur, dass meine Neugierde die Zweifel überwog und ich die Meditations-Erfahrungen, die ich im Focusing und beim Yoga gemacht hatte, vertiefen wollte.

Das waren 1 Minute und 2 Sekunden Nilambe. Einatmen. Ausatmen.