NERVENNAHRUNG QUINOA. ReiseREZEPTE

6. MÄRZ 2018

Was ich nach meinen Freundinnen und Freunden auf dieser langen Reise so richtig vermisse, ist unsere Küche.
Inzwischen schaue ich bei der Auswahl von Unterkünften nicht nur auf Kriterien wie „warme Dusche“ (klappt nicht immer), sondern auch darauf, ob sie eine Küche haben, die wir benutzen können.

Seit wir in Bolivien sind, habe ich Quinoa als hier allgegenwärtige, selbst in Höhenlagen von über 4000 Meter wachsende und zudem schrecklich gesunde und selbst für das Hostalküchenkochen hervorragend geeignete Zutat entdeckt.

Für Hostalküchen empfehlen sich Ein-Topf oder besser gesagt: Ein-Pfannen-Gerichte. Viel mehr als einen guten Topf oder Pfanne habe ich meist nicht gefunden, aber das reicht ja. Nach all dem, wenn auch noch so leckeren Fleisch in Argentinien und dem Fisch in Chile lechzen wir nach Gemüse, was sich wunderbar auf den Märkten Boliviens kaufen lässt. Mit Quinoa gebraten oder gekocht wird es zu einem noch größeren Gaumenschmaus.

Zu allem Überfluss zeichnet sich Quinoa durch seine potentiell antidepressive Wirkung aus. Die Serotoninproduktion soll durch Quinoa angekurbelt werden, was weiterhin nicht schaden kann. Also, nichts wie ran an den Herd.

Möhren-Rettich-Paprika-Tomaten-Pfanne mit gebratenem Eier-Quinoa

für unsere neu gewonnene Freundin Nelly aus Taiwan, mit der wir durch die Wüsten Boliviens gereist sind und die so gern mal wieder Gemüse essen wolllte.

In einem Topf eine Zwiebel in Öl anbraten. Salzen. 2 Handvoll Quinoa dazu. Mit 4 Gläsern Wasser auffüllen und 20 Minuten kochen lassen.
Derweil, zugegeben in einer anderen Pfanne, noch eine Zwiebel in Öl anbraten, kleingeschnittene Möhren und Rettich dazu, danach 4 Tomaten. Alles kochen, aber nicht zerkochen lassen.
Schauen, was die Hostalküche an Gewürzen hergibt. Salz und Pfeffer haben wir. Sojasauce und Paprika finde ich. Und Zucker. Super.
Kurz bevor Nelly kommt, noch die Eier unter das inzwischen weichgekochte Quinoa rühren.

Lecker. Wir sind glücklich.

Kürbis-Weißkohl-Bohnen-Möhren-Quinoa-Curry-Pfanne mit Erdnüssen und Spiegeleiern

Wie immer Zwiebel in Öl anbraten. Salzen. Dann kleingeschnittenes Gemüse dazu. Anrösten lassen. Eine Handvoll Quinoa dazu. Mit 2 Gläsern Wasser auffüllen. 20 Minuten kochen lassen. Dieses Mal gab’s in der Küche Curry. Yippieh.

Ein wenig Platz in der Pfanne schaffen. Spiegeleier braten. Ein paar Erdnüsse darüberstreuen. Voilá.

Auberginen-Tomaten-Ziegenkäse-Quinoa-Pfanne mit Basilikum

Zwiebel in Öl anbraten, Aubergine dazu. Salzen und Pfeffern. Quinoa mit anbraten. Dann Tomaten dazugeben und mit etwas Rotwein 20 Minuten köcheln lassen. Dieses Mal gab die Hostalküche Rohrzucker und gemahlenen Kaffee als Gewürze her. Zum Schluss Ziegenkäse darüber krümeln und mit frischem Basilikum anrichten. Mmmh.

Und zum Nachtisch:

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